© Thomas Becker

Der Sternenpark Westhavelland ist einer der dunkelsten Orte Deutschlands und bietet einen atemberaubenden Blick auf den nächtlichen Sternenhimmel. Als erster offiziell anerkannter Sternenpark in Deutschland ist er Teil des Naturparks Westhavelland und zieht Astronomiebegeisterte, Fotografen und Naturliebhaber gleichermaßen an.

Der Naturpark Westhavelland, Brandenburgs größter Naturpark, ist auch die Heimat vieler schützenswerter Tier- und Pflanzenarten. Diesen noch vorhandenen Reichtum an Vielfalt zu bewahren ist unsere gemeinsame Aufgabe. Verständnis und Rücksicht auf die Natur haben hier Priorität.

Das weitläufigste Großschutzgebiet Brandenburgs finden Sie im Westhavelland. An der Unteren Havel erstreckt sich ein einzigartiges Flussökosystem und ist Heimat Tausender vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten. Ein beispielhaftes NABU-Projekt dient dem Naturschutz und der Renaturierung der Havel. So werden Lebensräume wiederhergestellt und erhalten. Das Projekt wird eindrucksvoll im Haus der Flüsse in der Hansestadt Havelberg und im NaturparkZentrum Westhavelland präsentiert.

Durch die geringe Lichtverschmutzung kann man hier die Milchstraße, unzählige Sternbilder, Planeten und sogar ferne Galaxien mit bloßem Auge erkennen. Besonders beeindruckend ist das Schauspiel von Sternschnuppen, etwa während der Perseiden im August.

Sternenbeobachtung für jedermann
Ob Laie oder Profi – der Sternenpark bietet ideale Bedingungen für Beobachtungen mit oder ohne Teleskop. Regelmäßig finden Sternenführungen und Astronomie-Workshops statt, bei denen Experten spannende Einblicke in das Universum geben.

Im Havelländischen Luch können Sie die Kraniche auf den Feldern bestaunen und von den gut positionierten Beobachtungstürmen aus betrachten. Im Frühjahr und Herbst sammeln sich hier unzählige Zugvögel zum  Rasten. Der Gülper See im Westhavelland zählt zu den ältesten Naturschutzgebieten Deutschlands: Er ist ein beliebter Pilgerort für Ornithologen, da hier jedes Jahr zehntausende Gänse, Kraniche und Enten rasten.

Tourismusverband Havelland e.V. / Steven Ritzer   | CC-BY-ND

Tourismusverband Havelland e.V. / Steven Ritzer   | CC-BY-ND

Tourismusverband Havelland e.V. / Steven Ritzer   | CC-BY-ND

Die Nutzung von motorisierten Verkehrsmitteln (Autos, Wohnmobile, etc.) ist untersagt. Ausnahmen bestehen für Angler mit gültiger Angelkarte auf dafür vorgesehenen Wegen.

Nutzen Sie für eine entspannte Rast oder ein Picknick bitte ausschließlich die dafür vorgesehenen Rastplätze.

Zelten und Lagerfeuer sind grundsätzlich verboten. Dies gilt auch für Angler.

Das versteht sich von selbst – um die Natur sauber zu halten, nehmen Sie Ihren Müll bitte wieder mit und entsorgen ihn zu Hause oder in einem Mülleimer unterwegs. Praktisch ist es, dafür eine eigene kleine Box oder einen kleinen Beutel mitzunehmen.

Bitte bleiben Sie in jedem Fall auf den gekennzeichneten Wegen, um die natürliche Umgebung und ihre Bewohner zu schützen.

Das Baden ist an ausgewiesenen Badestellen erlaubt. Bitte nutzen Sie nur diese Bereiche, um die Uferzonen und das Wasserökosystem zu schützen.

Hunde dürfen gern auch hier schnüffeln, aber bitte nur an der Leine. Hinterlassenschaften sind auch im Naturschutzgebiet mitzunehmen und ordnungsgemäß zu entsorgen.

Die Vogelperspektive ist hier tatsächlich den gefiederten Lebewesen vorbehalten. Um diese nicht zu stören, lassen Sie Drohnen bitte am Boden.

Mit wenigen Ausnahmen ist die Nutzung eines Fahrrads erlaubt.

Falls Sie mit dem Pferd unterwegs sind, nutzen Sie bitte ausschließlich die dafür angelegten Reitwege.

Diese besondere Umgebung beheimatet seltene Pflanzen und Pilzarten. Lassen Sie alles in seiner natürlichen Schönheit und genießen Sie die Tiere aus respektvollem Abstand, besonders in Schilfgürteln, Seerosenfeldern und während ihrer Rast.

Der Naturpark Westhavelland ist eines der größten und ältesten Schutzgebiete Deutschlands. Auf einer Fläche von 1.315 km² prägen Wasser, weite Niederungen, waldreiche Erhebungen und kleine märkische Ortschaften das Bild.