Tourismusverband Havelland e.V. / Steven Ritzer   | CC-BY-ND

Wenn die ersten Sonnenstrahlen das Land wachküssen, beginnt im Havelland eine der schönsten Jahreszeiten: der Frühling. Die Luft wird mild, das Licht weicher – und plötzlich ist alles in Bewegung. Tausende Obstbäume rund um Werder (Havel) verwandeln sich in ein weiß-rosa Blütenmeer, das die Landschaft wie mit Puderzucker bestäubt erscheinen lässt. Es ist die Zeit, in der die Region nicht nur aufblüht, sondern in ein einzigartiges Naturerlebnis eintaucht.

Ob zu Fuß oder mit dem Rad – die Wege durch die blühenden Obstplantagen laden ein zum Innehalten, Genießen, Fotografieren. Die Baumblüte rund um Werder (Havel) ist nicht nur ein Naturschauspiel, sondern auch gelebte Tradition: Auf zahlreichen Höfen öffnen sich die Tore zu kleinen Hoffesten, zur Verkostung regionaler Produkte und zum geselligen Miteinander unter blühenden Zweigen. Wer einmal hier war, kommt wieder – und das meist Jahr für Jahr. Ein Höhepunkt der Saison ist das beliebte Baumblütenfest in Werder (Havel) - hier wird wieder Tradition gezeigt und gelebt.

Nicht nur die Bäume erwachen zum Leben – auch am Himmel wird es lebendig. Mit dem Frühlingsbeginn setzt der große Vogelzug ein. Tausende Kraniche, Gänse und andere Zugvögel rasten in den geschützten Landschaften des Naturparks Westhavelland. Ihre Formationen am Himmel, das Trompeten der Kraniche – das alles gehört zur unverwechselbaren Frühlingskulisse. Ein Spektakel, das Naturfreunde aus nah und fern begeistert.

Der Frühling im Havelland ist mehr als nur Natur – er ist auch der Auftakt zahlreicher kultureller Erlebnisse. Gartenkonzerte, Frühlingsmärkte und Kunsthandwerk unter freiem Himmel machen die Rückkehr der Wärme zu einem Fest für alle Sinne. Und immer wieder: dieses Gefühl von Aufbruch, Leichtigkeit, Neubeginn.

Blühende Landschaften, ziehende Vögel, offene Höfe, weite Wege: Der Frühling im Havelland ist kein flüchtiger Moment – er ist eine Einladung. Zum Draußensein, zum Staunen, zum Genießen.

Der Panoramaweg Werderobst ist ein abwechslungsreicher Radweg im Havelland zwischen Werder (Havel) und Umgebung, der Naturgenuss, regionale Kultur und Obstbautradition auf einzigartige Weise miteinander verbindet. Die Strecke führt durch eine sanft hügelige Landschaft aus Wiesen, Auen und Obstplantagen und bietet weite Ausblicke über die Havel, alte Alleen und Wohlfühlmomente für alle, die Bewegung und Erlebnis im grünen Havelland suchen.

Drei besonders lohnende Stationen an der Strecke sind:

Lilienthal-Gedenkhaus Derwitz
Ein Ort zum Staunen, Lernen und Verstehen – für Technikinteressierte, Familien und alle, die den Wurzeln des Fliegens auf der Spur sind.

Obsthof Lindicke
Entdecken Sie die Vielfalt regionaler Aromen am Obsthof Lindicke – ein authentischer Ort für frische Ernte, handwerkliche Verarbeitung und genussvolle Momente

Ziegeleimuseum Glindow
Im historischen Ringofen erleben Sie hautnah, wie aus Ton Ziegel wurden – das Ziegeleimuseum Glindow zeigt 500 Jahre Handwerk und Industriegeschichte mitten im Havelland.

zur Tour
Radfahrerin fährt an blühenden Obstbäumen vorbei
Tourismusverband Havelland e.V. / Steven Ritzer   | CC-BY-ND
© Misu

Auf den Feldern rund um Mötzow, Wustermark oder Bensdorf wächst das „weiße Gold“ der Region – frisch gestochen, regional vermarktet und mit viel Hingabe angebaut.

In zahlreichen Hofläden erhalten Sie den Spargel direkt vom Erzeuger – oft noch vom selben Morgen gestochen – begleitet von passenden Spezialitäten wie Kartoffeln, Schinken oder hausgemachter Sauce Hollandaise. Wer nicht selbst kochen möchte, genießt den Spargel in liebevoll geführten Landgasthäusern und Restaurants, die die Saison mit raffinierten Gerichten zelebrieren.

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