Die Entwürfe für das Regattahaus stammen von dem Architekten Reinhold Mohr, der ebenfalls den näher am Ufer des Templiner Sees gelegenen Musikpavillon plante. Das Regattahaus ist als dreigeschossige Holzkonstruktion ausgeführt und verjüngt sich mit jeder Etage nach oben. Errichtet wurde das Gebäude im Jahr 1925. Es diente als Ausflugsgaststätte für Besucher der neu angelegten Regattastrecke sowie für die Gäste der benachbarten Badeanstalt. Während der Ruderwettkämpfe fungierte das Regattahaus zudem als Organisationszentrale. Bereits 1926 wurden die Wirtschaftsräume erweitert. In den Jahren 1929 und 1930 kam der zweigeschossige Anbau der sogenannten Sommerhalle hinzu. Ab den 1950er-Jahren nutzten zunächst die Sportler des Armeesportklubs Vorwärts Potsdam und später die Sportgemeinschaft Dynamo Potsdam das Gebäude als Sportlerheim.
Nach der Wende ging das Regattahaus in den Besitz der Landesbausparkasse über. Seitdem blieb es ungenutzt und steht leer. Obwohl das Gebäude seit 1995 unter Denkmalschutz steht, wurden bislang abgesehen von einzelnen Sicherungsmaßnahmen keine Arbeiten zum Erhalt oder zur Sanierung durchgeführt.
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