Worte & Klänge im März Das Verdrängte ist ja irgendwo

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Szenisch-musikalische Lesung am Frauentag

Dialoge aus „Uhren gibt es nicht mehr“ Gespräch von André Heller mit seiner 102jährigen Mutter Elisabeth Heller


André Heller schrieb im Vorwort seiner Aufzeichnungen dieser Gespräche: „Meine Mutter ist die tapferste Person, die ich jemals kennen lernen durfte.“
Elisabeth Heller, geboren 1914, führte in Wien ein komfortables Leben. Vieles in dieser Welt aber hielt sie für falsch und dumm oder hatte es als gefährlich erkannt. Sie glaubt nie wirklich an den sie umgebenden Komfort. Und sie verzieh sich nicht, dass Angst und Kleinmut sie hinderten, diesen „unkomfortablen Komfort“ zu überwinden. Im Alter wurde sie zärtlicher und emphatischer mit sich.
Denn das Verdrängte war ja irgendwo….


Mit Thilo Herrmann (Shakespeare-Company Berlin) und Barbara Schaffernicht (Ensemble LX) sowie Höckel (Zirko Soni) am Schlagzeug


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