Filmvorführung und Gespräch: „Tod durch Erschießen“. Vier Potsdamer Jugendliche in der Gewalt der sowjetischen Spionageabwehr
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Im Januar 1946 verurteilte ein Sowjetisches Militärtribunal die vier Potsdamer Jugendlichen Klaus Tauer, Klaus Eylert, Joachim Douglas und Hermann Schlüter zum Tode. Drei Monate warteten sie im Gefängnis der Spionageabwehr in der Leistikowstraße auf die Beantwortung ihres Gnadengesuchs. Während Hermann Schlüter als einziger zu einer 20-jährigen Haftstrafe begnadigt wurde, vollstreckte der Geheimdienst die Todesurteile der anderen drei Jugendlichen am 18. April 1946 an einem unbekannten Ort. Aus Anlass des 80. Jahrestags der Erschießung wird in der Gedenkstätte Leistikowstraße an dieses Schicksal erinnert.
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Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße
Leistikowstraße 1
14469 Potsdam
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