CC-BY-ND Tourismusverband Havelland e.V. / Steven Ritzer

Im Havelplausch

mit Elias Haisch

Zwischen Wald, Wasser und Wiesen liegt der Kunstort Lehnin – ein Ort, an dem Kunst, Natur und Begegnung zusammenfinden. Elias Haisch, einer der prägenden Köpfe des Vereins, kennt das Havelland seit seiner Kindheit. Auch wenn Berlin ein fester Teil seines Lebens war, zog es ihn immer wieder an die Spree, an die Havel und schließlich nach Lehnin.

RUHIGE AUGENBLICKE

„Ich verliebe mich immer wieder ins Havelland“, sagt er und blickt über den Klostersee. „Besonders in ruhigen Momenten am oder auf dem Wasser, im Wald oder zwischen Feldern.“ Diese Ruhe spürt man, wenn man durch den Skulpturengarten geht, die Kunsthalle betritt oder im Ufercafé sitzt. Der Kunstort ist Raum zum Arbeiten, zum Feiern, zum Wiedersehen und zum Innehalten.

EIN ORT FÜR KUNST UND NATUR

Für Haisch ist Lehnin weit mehr als ein Treffpunkt für Kunstliebhaber. „Wir öffnen die Augen für beides – für die Werke in der Galerie und für die Schönheit der Natur.“ Besucherinnen und Besucher kommen aus der Region und von weit her, viele immer wieder. Manche finden hier neue Wege, andere neue Perspektiven.

Wenn Elias nicht selbst an Projekten arbeitet, zieht es ihn aufs Wasser. Mit dem Boot über den Emsterkanal, vorbei am Rietzersee und am Vogelschutzgebiet, hinein nach Brandenburg an der Havel. „Eine Augenweide“, sagt er. In solchen Momenten kehren Erinnerungen an seine Kindheit zurück – an den Wald, die Seen und die leisen Geräusche der Landschaft, die für ihn Heimat bedeuten.

MENSCHEN, DIE DEN ORT LEBENDIG MACHEN

Was ihn am meisten berührt, sind die Menschen. „Ihre Begeisterung, ihre Hilfsbereitschaft, die oft ganz leise geschieht.“ Viele von ihnen prägen den Kunstort genauso wie die Kunst selbst. Manchmal sind es Begegnungen, manchmal Rückmeldungen aus der Region – all das füllt diesen Ort mit Leben. 

„Ich verliebe mich immer wieder ins Havelland“, sagt er und blickt über den Klostersee.
Elias Haisch
CC-BY-ND Tourismusverband Havelland e.V. / Steven Ritzer  

Mein Tipp:

Wer Ende Oktober in der Region ist, sollte die Feuerskulptur „Feuer und Flamme“ am Kunstort Lehnin erleben – ein leuchtendes Fest aus Kunst, Licht und Gemeinschaft.