---
title: "St. Marien-Kirchen Bank"
url: "https://www.visithavelland.de/poi/st-marien-kirchen-bank"
description: "Warum die Türme der Tremmener Kirche Zwiebelhauben tragen, hat laut Dorfseite keinen besonderen Grund. Die Form sei eher aus Notwendigkeit oder Zufall entstanden. Das Dorf hat sie trotzdem ins Wappen gesetzt, und an der Ecke Hauptstraße und Heerstraße stehen sie noch einmal: in Holz, als Pfosten der Sitzgruppe mit Blick auf die Kirche.Ein wunderschöner Anblick An der Ecke der beiden Hauptverkehrsstraßen, Hauptstraße und Heerstraße, steht die St. Marien-Kirchen Bank. Durch ihre zentrale Lage ist sie für viele Menschen gut erreichbar und prägt das Bild der Umgebung. Die Pfosten bilden die markanten Zwiebeltürme der Kirche nach. Mit der dahinter stehenden Kirche bietet sich ein wunderschöner Anblick.Ein Schutzdach an der Heerstraße Der Ortsname geht auf das Wort „Trem\" zurück, das Schutzdach bedeutete. Tremmen wurde als Schutz- und Umspannstation an der Heerstraße gegründet, einem der wichtigen mittelalterlichen Verkehrswege im norddeutschen Raum. Erstmals genannt wird das Dorf 1161, als es dem Domkapitel Brandenburg zugeschlagen wurde. Die Straße brachte Pilger in den Ort, und für sie entstand die Kirche. St. Marien ist ein spätgotischer Backsteinbau. 1416 und 1417 wurden die Eichen für den älteren Teil des Dachstuhls gefällt. Gebaut wurde in zwei Etappen: zuerst die ersten Joche und die Kreuzarme mit den Türmen, rund fünfzig Jahre später das Kirchenschiff. Am Westgiebel hängt eine Außenkanzel, von der aus man vorbeiziehenden Pilgern den Segen erteilte, eine Seltenheit in der Mark. Über dem Südeingang sitzt das sogenannte Mordkreuz. Man erzählt sich, an dieser Stelle sei ein Mörder lebendig eingemauert worden. Die Türme bekamen 1724 ihre barocken Zwiebelhauben. 1794 vernichtete ein Großbrand im Ort auch die Kirchenbücher, und 1802 und 1803 wurden die Türme mit Unterstützung von König Friedrich Wilhelm III. wieder aufgebaut. Der Taufstein im Inneren stammt aus dem Vorgängerbau und ist das älteste Zeugnis der Kirche. Sehenswert sind auch die Wandmalereien.Adler, Meilenstein und Bauernhöfe Vor der Kirche steht das Kriegerdenkmal von 1921 mit dem bronzenen Adler. Im Kirchgarten erinnert eine Kriegsgräberstätte an den 4. Mai 1945, als bei einem Ausbruchsversuch aus der Berliner Kampfzone in und um Tremmen viele Menschen starben. Der spätere ARD-Korrespondent Lothar Loewe, damals als Hitlerjunge dabei, stellte dort einen Gedenkstein auf. Auf der anderen Straßenseite steht ein Halbmeilenstein. Er erinnert an die alte Wegführung von Brandenburg über Tremmen nach Spandau. Schaut man die Hauptstraße entlang, reihen sich Bauernhäuser und ihre Gesindehäuser aneinander, und sie werden bis heute bewohnt. Vier Bauernhäuser stehen auf der Denkmalliste des Landes Brandenburg. Ein Ortsplan von 1794 zeigt die Straßen schon in der T-Form, die das Dorf bis heute erkennbar macht.Zwei Minuten zu Fuß: das Dorf bei der Arbeit Das Dorfmuseum Tremmen in der Heerstraße 6 liegt rund 160 Meter entfernt. Es zeigt in einer ehemaligen Stellmacherei eine Werkstatt, deren Maschinen bis heute laufen, dazu das Schmiede- und das Sattlerhandwerk, Urgroßmutters Küche und eine Spielzeugausstellung. Hinter dem Haus wachsen über 50 Heilpflanzen im Kräutergarten. Das Museum ist von April bis Oktober geöffnet. Besonders beliebt ist das Museum bei Schulklassen. Kinder dürfen hier mit anfassen und erfahren so, wie das Leben und Arbeiten damals war. In der Schulstraße 16 liegt das Dorfgemeinschaftshaus, in dem Gruppen und Vereine ihre Projekte anbieten. Welche gerade laufen, steht im Schaukasten. Gleich daneben warten der Spielplatz und der Holzbackofen, der mindestens einmal im Monat angeheizt wird. Im Dezember steht an der Bank der Tremmener Weihnachtsbaum. Die Bewohner schmücken ihn selbst, und die beiden Türme schauen zu, wie sie es seit Jahrhunderten tun."
language: "de"
type: "Place"
image: "http://backoffice2.reiseland-brandenburg.de/rpcServer/public/file/get/id/594169"
breadcrumb: "Root > Startseite > Special > Destination.Data Details > Poi"
---

Teilen

St. Marien-Kirchen Bank
=======================

- Tipp
- Sitzbänke

St. Marien-Kirchen Bank Tremmen

St. Marien-Kirchen Bank

Wallfahrtskirche Tremmen

Dorfmuseum Tremmen

Willkommen im Dorfmuseum Tremmen

Kriegerdenkmal Tremmen

Dorfstraße Tremmen

MM Ceramics Tremmen

Warum die Türme der Tremmener Kirche Zwiebelhauben tragen, hat laut Dorfseite keinen besonderen Grund. Die Form sei eher aus Notwendigkeit oder Zufall entstanden. Das Dorf hat sie trotzdem ins Wappen gesetzt, und an der Ecke Hauptstraße und Heerstraße stehen sie noch einmal: in Holz, als Pfosten der Sitzgruppe mit Blick auf die Kirche.

**Ein wunderschöner Anblick**
An der Ecke der beiden Hauptverkehrsstraßen, Hauptstraße und Heerstraße, steht die St. Marien-Kirchen Bank. Durch ihre zentrale Lage ist sie für viele Menschen gut erreichbar und prägt das Bild der Umgebung. Die Pfosten bilden die markanten Zwiebeltürme der Kirche nach. Mit der dahinter stehenden Kirche bietet sich ein wunderschöner Anblick.

**Ein Schutzdach an der Heerstraße**
Der Ortsname geht auf das Wort „Trem" zurück, das Schutzdach bedeutete. Tremmen wurde als Schutz- und Umspannstation an der Heerstraße gegründet, einem der wichtigen mittelalterlichen Verkehrswege im norddeutschen Raum. Erstmals genannt wird das Dorf 1161, als es dem Domkapitel Brandenburg zugeschlagen wurde. Die Straße brachte Pilger in den Ort, und für sie entstand die Kirche.
St. Marien ist ein spätgotischer Backsteinbau. 1416 und 1417 wurden die Eichen für den älteren Teil des Dachstuhls gefällt. Gebaut wurde in zwei Etappen: zuerst die ersten Joche und die Kreuzarme mit den Türmen, rund fünfzig Jahre später das Kirchenschiff. Am Westgiebel hängt eine Außenkanzel, von der aus man vorbeiziehenden Pilgern den Segen erteilte, eine Seltenheit in der Mark. Über dem Südeingang sitzt das sogenannte Mordkreuz. Man erzählt sich, an dieser Stelle sei ein Mörder lebendig eingemauert worden.
Die Türme bekamen 1724 ihre barocken Zwiebelhauben. 1794 vernichtete ein Großbrand im Ort auch die Kirchenbücher, und 1802 und 1803 wurden die Türme mit Unterstützung von König Friedrich Wilhelm III. wieder aufgebaut. Der Taufstein im Inneren stammt aus dem Vorgängerbau und ist das älteste Zeugnis der Kirche. Sehenswert sind auch die Wandmalereien.

**Adler, Meilenstein und Bauernhöfe**
Vor der Kirche steht das Kriegerdenkmal von 1921 mit dem bronzenen Adler. Im Kirchgarten erinnert eine Kriegsgräberstätte an den 4. Mai 1945, als bei einem Ausbruchsversuch aus der Berliner Kampfzone in und um Tremmen viele Menschen starben. Der spätere ARD-Korrespondent Lothar Loewe, damals als Hitlerjunge dabei, stellte dort einen Gedenkstein auf.
Auf der anderen Straßenseite steht ein Halbmeilenstein. Er erinnert an die alte Wegführung von Brandenburg über Tremmen nach Spandau. Schaut man die Hauptstraße entlang, reihen sich Bauernhäuser und ihre Gesindehäuser aneinander, und sie werden bis heute bewohnt. Vier Bauernhäuser stehen auf der Denkmalliste des Landes Brandenburg. Ein Ortsplan von 1794 zeigt die Straßen schon in der T-Form, die das Dorf bis heute erkennbar macht.

**Zwei Minuten zu Fuß: das Dorf bei der Arbeit**
Das Dorfmuseum Tremmen in der Heerstraße 6 liegt rund 160 Meter entfernt. Es zeigt in einer ehemaligen Stellmacherei eine Werkstatt, deren Maschinen bis heute laufen, dazu das Schmiede- und das Sattlerhandwerk, Urgroßmutters Küche und eine Spielzeugausstellung. Hinter dem Haus wachsen über 50 Heilpflanzen im Kräutergarten. Das Museum ist von April bis Oktober geöffnet. Besonders beliebt ist das Museum bei Schulklassen. Kinder dürfen hier mit anfassen und erfahren so, wie das Leben und Arbeiten damals war.
In der Schulstraße 16 liegt das Dorfgemeinschaftshaus, in dem Gruppen und Vereine ihre Projekte anbieten. Welche gerade laufen, steht im Schaukasten. Gleich daneben warten der Spielplatz und der Holzbackofen, der mindestens einmal im Monat angeheizt wird.
Im Dezember steht an der Bank der Tremmener Weihnachtsbaum. Die Bewohner schmücken ihn selbst, und die beiden Türme schauen zu, wie sie es seit Jahrhunderten tun.

Weiterlesen

Gut zu wissen
-------------

Kontaktdaten

Schulstraße

14669 Tremmen

In der Nähe
-----------

Auf der Karte anschauen

- Veranstaltung
    
    
    - Chor / Folklore / Volksmusik
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    - Klassisches Konzert / Oper
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    - Workshop / Seminar
- Essen &amp; Trinken
    
    
    - Gastronomie
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    - Gastronomie
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    - Gastronomie
- Unterkünfte
    
    
    - Ferienwohnungen etc.
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    - Hotels, Pensionen etc.
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    - Ferienwohnungen etc.
- Sehenswertes
    
    
    - Kirchen
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    - Museen
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    - Handwerk &amp; Manufakturen

Kontaktdaten

Schulstraße

14669 Tremmen