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title: "Rathenower Torturm"
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description: "Das älteste erhaltene Stadt­tor Branden­burgs wurde um 1290 vor der Palisade feld­seitig als Tor­haus mit Zug­brücke begonnen und um 1310 auch stadt­seitig ergänzt. Gegen 1320 waren zwei Ober­geschosse mit Wappen­blenden an den Außen­kanten fertig­gestellt. Das Betreten des unteren Geschosses des Turmes war nur vom Wehr­gang aus über den Boden des ersten Ober­geschosses möglich. Wohl nach 1355, vielleicht als Strafe wegen der Hul­digung des \"Fal­schen Walde­mar\" - ein Betrüger, der sich als der verstor­bene Mark­graf aus­gab - wurde das Tor ver­schlossen, als Verlies rund ausge­mauert und darüber eine gewölbte Geschütz­kammer einge­baut. Im Jahre 1911 hat man den Turm für den Fuß­weg durch­brochen. Im Jahre 1945 wurde der Rathe­nower Tor­turm von einem Geschütz getroffen. Schließlich folgte 1996 die Sicherung des Turmes. Der Rathe­nower Torturm, als Schutz im Norden der Alt­stadt erbaut, bildet ein unregelmäßiges Viereck. Das 28 m hohe Bau­werk steht mit einem spitzen Kegel­dach ebenso wie der Plauer Tor­turm seitlich etwas in der Fahr­bahn. Noch heute reicht die Stadt­mauer am Walther-Rathenau-Platz bis an den Rathe­nower Tor­turm heran."
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Rathenower Torturm
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Rathenower Torturm

Rathenower Torturm

Das älteste erhaltene Stadt­tor Branden­burgs wurde um 1290 vor der Palisade feld­seitig als Tor­haus mit Zug­brücke begonnen und um 1310 auch stadt­seitig ergänzt. Gegen 1320 waren zwei Ober­geschosse mit Wappen­blenden an den Außen­kanten fertig­gestellt. Das Betreten des unteren Geschosses des Turmes war nur vom Wehr­gang aus über den Boden des ersten Ober­geschosses möglich.

Wohl nach 1355, vielleicht als Strafe wegen der Hul­digung des "Fal­schen Walde­mar" - ein Betrüger, der sich als der verstor­bene Mark­graf aus­gab - wurde das Tor ver­schlossen, als Verlies rund ausge­mauert und darüber eine gewölbte Geschütz­kammer einge­baut. Im Jahre 1911 hat man den Turm für den Fuß­weg durch­brochen. Im Jahre 1945 wurde der Rathe­nower Tor­turm von einem Geschütz getroffen. Schließlich folgte 1996 die Sicherung des Turmes.
Der Rathe­nower Torturm, als Schutz im Norden der Alt­stadt erbaut, bildet ein unregelmäßiges Viereck. Das 28 m hohe Bau­werk steht mit einem spitzen Kegel­dach ebenso wie der Plauer Tor­turm seitlich etwas in der Fahr­bahn. Noch heute reicht die Stadt­mauer am Walther-Rathenau-Platz bis an den Rathe­nower Tor­turm heran.

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